Diagnostisches Centrum  

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Bei Patienten mit Herzinsuffizienz wurde über einen Eisenmangel berichtet. Ein Eisenmangel ist mit einer Aktivierung des Sympathikus mit einer hypertrophie der Herzventrikel und mit einer Freisetzung proinflammatorischer Zytokine assoziiert. Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern untersuchten die Hypothese, dass ein Eisenmangel sowohl bei anämischen wie auch bei nicht anämischen Herzinsuffizienz-Patienten besteht und mit dem Schweregrad der Herzinsuffizienz zusammenhängt. Als Eisenmangel wurde ein Serumferritinwert kleiner als 100 µg/l definiert. Als funktioneller Eisenmangel wurde ein Serumferritinwert von 100 bis 299 µg/l mit einer Transferrinsättigung kleiner als 20 Prozent definiert. Die Auswertung der Daten zeigte, dass ein Eisenmangel bei nahezu zweidrittel der Herzinsuffizienzpatienten bestand, unabhängig von ihrem Anämiestatus. Die Eisenspeicher korrelierten mit dem Schweregrad der Herzinsuffizienz.

Referenz:
Paurush Ambesh et al.: Abstract 12207: Delinking Iron Deficiency From Anemia in Systolic Heart Failure: Prevalence and Correlation With Severity. Nov 2018 Circulation. 2018;138:A12207

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