Diagnostisches Centrum  

Wissenschaftler aus Indien untersuchten bei Kindern mit Eisenmangelanämie verschiedene Parameter des oxidativen Stresses und verglichen die erhobenen Laborwerte mit nicht anämischen Kontrollpersonen. Außerdem wurde untersucht, wie sich eine Eisensupplementierung über ein Zeitraum von acht Wochen auf die gemessenen Parameter auswirkte. Bei den Kindern mit Eisenmangelanämie waren die Konzentrationen der antioxidativen Enzyme z.B. SOD, Katalase, Glutathionperoxidasen, signifikant niedriger als bei den Kontrollpersonen. Die Konzentrationen von Malondialdehyd waren dafür signifikant höher. Nach acht Wochen Eisentherapie kam es zu einem signifikanten Anstieg der Konzentrationen der antioxidativen Enzyme und ebenfalls zu einem signifikanten Abfall von Malondialdehyd. Eine Eisenmangelanämie bei Kindern ist also mit oxidativem Stress verbunden, der durch eine Eisentherapie aufgehoben werden kann.

Referenz:
Zaka-Ur-Rab Z, Adnan M et al.: Effect of Oral Iron on Markers of Oxidative Stress and Antioxidant Status in Children with Iron Deficiency Anaemia; J Clin Diagn Res. 2016 Oct;10(10):SC13-SC19.

 

 

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