Diagnostisches Centrum  

US-Wissenschaftler untersuchten an Gewebeproben, inwieweit sich das Genexpressionsmuster von Lungenkrebspatienten unterscheidet - je nachdem, wie viel Fleisch verzehrt wurde. Die Expression von 232 Genen unterschied sich zwischen viel und wenig Fleischessern. 63 dieser Gene waren für die Hämbindung, die Hämabsorption und den Hämtransport sowie bestimmte Signalwege zuständig. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass die Toxizität von Hämeisen ein Mechanismus sei, der den Fleischkonsum mit Lungenkrebs in Zusammenhang bringt.

Referenz:
Lam TK, Rotunno M et al.: Heme-related gene expression signatures of meat intakes in lung cancer tissues; Mol Carcinog. 2014 Jul;53(7):548-56

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